Riesengaudi bei Kanutour auf der Großen Lauter

Einen tollen Tag erlebten wir am 04.07.16 bei der Kanutour auf der Großen Lauter. 12 Kameraden nahmen an dem Abenteuer teil. Aufgeteilt in 2-er Teams und verteilt auf 6 Boote, wurde das idyllische Lautertal vom Wasser aus erkundet. Zu Beginn wurden wir von der Basisstation in Bichenhausen mit dem Bus zum Start gebracht. Ehe es ca. 8 km flussabwärts ging, erfolgte eine kurze Einweisung in die Paddel- und Steuertechnik. Im oberen, eher ruhigeren Verlauf des Gewässers, konnte man sich langsam an die ungewohnten Bedingungen herantasten. Zu Beginn herrschte nicht immer Harmonie innerhalb der Besatzungen. Anstatt sich den Regeln der Physik zu beugen, wurde vereinzelt immer wieder versucht, das Boot von der falschen Position aus zu steuern. Unter großem Gelächter drehte sich so manches Kanu erstmal um die eigene Achse, bevor die richtige Technik eingeübt war. Ging es anfangs noch gemächlich voran, kamen im Laufe der Fahrt immer mehr Stromschnellen und das Wegducken unter tief hängendem Geäst oder niedrigen Brücken, brachte die Kanuten immer wieder in Schwierigkeiten, den Kurs zu halten. Manch einem fuhr der Schreck in die Glieder, wenn man plötzlich, wie von Geisterhand, beschleunigt wurde und die nächste Biegung mit der nahen Uferböschung immer näher kam. Ein Team durfte schließlich die Frische des glasklaren Wassers auf der Haut erleben. Sie mussten unfreiwillig ihr Boot verlassen und durften feststellen, dass der Wiedereinstieg gewisse Tücken mit sich bringt. Super, wie die Beiden, mit dem Kanu kämpfend, im Wasser standen. Noch spektakulärer war ein Paar, bei dem die Frau eine etwas größere Konfektionsgröße trug. Sie gingen gleich zweimal, wie von einem Torpedo getroffen, unter. Aber auch sie nahmen es mit Humor und hatten Verständnis, dass wir uns das Lachen nicht verkneifen konnten.

Das wildromantische Lautertal hat einen sehr hohen Erlebniswert.

Wir hatten mächtig Spaß und haben uns prächtig amüsiert. Vorsorglich hatten wir trockene Ersatzkleidung mitgebracht. Nicht nur unfreiwillige Ausstiege, sondern die Gischt an den Stromschnellen, sorgte für ausreichend Feuchtigkeit. In trockener Kleidung ging es zum gemütlichen Ausklang in den Biergarten der Brauereigaststätte in Ehingen-Berg. 

 

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