Wetterkapriolen beim Sommerprogramm 2019

Traditionell starteten wir auch 2019 ins Sommerprogramm mit Nordic Walking im Schafenberg. Es war zwar ein kühler Abend, aber es blieb trocken und wir genossen die Bewegung in der Natur und an der frischen Luft. Bei den folgenden Auflagen von Nordic Walking sollte es dann richtig heiß werden. Eine Woche später trafen wir uns zur Aqua-Fitness im Thermalbad Bad Ditzenbach. Unsere Übungsleiterin, Frau Schweizer, brachte uns 45 Minuten lang ins Schwitzen. Anschließend entspannten wir im Thermalbecken und die Einkehr im Gasthaus Rad in Geislingen-Altenstadt sorgte für den Kalorienausgleich. Das Maiwetter war sehr unbeständig. Eine geplante Fahrradtour mußte ausfallen, was wir mit einem Volleyballspiel in der Schwimmbadturnhalle ausglichen. Besorgte Blicke wanderten zum Himmel, als wir von Süßen nach Reichenbach u.R. wandern wollten. Doch das Wetter hielt und wir bewältigten die Wanderung entlang des Donzdorfer Golfplatzes tockenen Fußes. Die schwäbische Küche im Landgasthof Bürgerstüble sorgte für gute Stimmung, die später getrübt wurde, als wir uns entschlossen, gemeinsam das entscheidende Relegationsspiel zum Bundesligaaufstieg im TV anzuschauen. So mancher Anhänger schwäbischer Fußballkultur wandte sich mit Grausen ab, ob der nicht vorhandenen Fußballkunst der Wasenkicker. Die zweite Nordic Walking Einheit war ebenfalls von schlechtem Wetter begleitet. Während die Optimisten sich den Prognosen widersetzten und sich zum verabredeten Zeitpunkt am vereinbarten Treffpunkt trafen, warteten die Pessimisten vergeblich auf weitere Mitspieler für das alternative Volleyballspiel. Schließlich trafen allen gemeinsam auf der Terrasse des Clubhauses zum gemütlichen Ausklang wieder zusammen. Im vergangenen Jahrhundertsommer war das Tennisturnier der einzige Programmpunkt, der dem Wetter zum Opfer fiel. Dieses Jahr hatten wir mehr Glück. Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns auf der Tennisanlage unserer Nachbarn vom TSV.   Auch diejenigen, die selten oder nie ein Tennisracket in der Hand halten, fanden schnell Gefallen am Kampf um die gelbe Filzkugel. Zum Abschluß genossen wir die laue Sommernacht bei Köstlichkeiten vom Grill und kühlen Getränken. Wir danken den Sportkameraden vom TSV Kuchen ganz besonders für die Gastfreundschaft, die uns zuteil wurde mit der Benutzung der Tennisanlage Ebersteinach.

Unser Sportkamerad Wolfgang Moll feierte 70. Geburtstag und lud uns aus diesem Anlaß ins Musicaltheater seines Sohnes Torsten zum Umtrunk ein. Wir verbanden diese Einladung mit einem kleinen Spaziergang vom Eybacher Tal ins Theater am Sägewerk. Bei sengender Hitze fanden sich gerade einmal 5 Kameraden zur kleinen Wanderung ein, der Rest stieß zum gemütlichen Teil dazu.

Dreimal spielten wir Volleyball auf dem Sportplatz Espan. Sportkamerad Eugen Operchalski hatte eine standfeste Netzhalterung konstruriert und das Spielfeld in Originalmaßen auf den Rasen gezeichnet. Über 6 Teilnehmer kamen wir leider nie hinaus. Bei nur 3 Spielern pro Seite entstehen große Lücken. Laufarbeit und Kondition waren gefragt. Um einseitige Spielverläufe zu vermeiden, setzten wir die Teams nach jedem Satz neu zusammen. Mit fortlaufender Spieldauer wurden die Aktionen flüssiger, man spielte besser zusammen und es gab gelungene Spielzüge. Auch beim Rasenvolleyball macht es halt die Übung.

Das Minigolfturnier ist ein beliebter Bestandteil unseres Sommerprogramms. 10 Teilnehmer, aufgeteilt in 3 Gruppen, bespielten die 18 Bahnen beim Geislinger Freibad. Während die einen schier verzweifelten, weil die kleinen Bälle einfach nicht ins Ziel fanden, schien es für die anderen eine Leichtigkeit zu sein, die Hindernisse zu überwinden. Beifallsbekundungen und Mißmutsäußerungen, begleitet von Lachsalven der zuschauenden Spieler, schallten über die Minigolfanlage. Im Gasthaus Rad kamen wir in den Genuss so mancher Anekdote aus der Altenstädter Geschichte, die der gut gelaunte Wirt Eugen Kübler immer wieder einstreute. Humorvoll verpackt, erfuhren wir viel Interessantes und Wissenwertes aus der Stadtgeschichte. 

10 Wandersleute machten sich auf, zum Wasserberghaus zu wandern. Begleitet wurden wir von einem jungen Wandergast aus Brandenburg, auf Verwandtenbesuch in Kuchen. Die sprachlichen Barrieren zwischen Schwaben und Preußen konnten einigermaßen überwunden werden. Unser Gast war begeistert und freute sich über die Erklärungen und Erläuterungen zu den unter uns liegenden Orten und Landschaften und den umgebenden Bergen. Etwas skeptisch studierte er die Speisekarte und ließ sich einführen in schwäbische Spezialitäten wie warmen Leberkäs, Maultaschen, Linsen mit Spätzle oder Tellersulz. Vorsichtig entschied er sich für die einfache Variante von Spätzle mit Soße. Die schwäbischen Teigwaren können aber wohl auch künftig seine Vorliebe für Kartoffeln nicht beeinträchtigen. Aus Anlaß seines wenige Tage zurückliegenden Geburtstages lud uns ein Sportkamerad zu einem Umtrunk ein. 

 

Während uns der zum Tourenwart der Fahrradtour ernannte Sportkamerad eine ebene, überwiegend asphaltierte und bequem zu befahrende Strecke versprochen hatte, fanden die Teilnehmer unbefestigte Waldwege vor, die von vorangegangen Regenfällen aufgeweicht waren und wohl eher für Mountainbikes geeignet gewesen wären. Lange und anhaltend ging es bergauf in Richtung Schlat und manche Radler befürchteten schon, auf dem Wasserberg zu landen, ehe es doch wieder abwärts in Richtung Eislingen ging. Erst jetzt kamen die versprochenen und gut ausgebauten Asphaltwege. Bei griechischen Spezialitäten und einer vom Haus spendierten Runde Ouzo im Gasthaus Bäumle in Süßen, wurde der Streckenverlauf nochmals ausgiebig diskutiert. Unter der Maßgabe, daß sich der Tourenwart bereit erklärt, die reichlich verdreckten Fahrräder seiner Kameraden zu reinigen, könnte man ihm vielleicht nochmals eine Bewährungschance einräumen. 

 

Beim Kegelturnier in der Ankenhalle wurde manchem bewußt, daß auch bei dieser Sportart Übung den Meister macht. Nicht jede Kugel fand den ihr zugedachten Weg ins Ziel. Sollten möglichst wenig Kegel getroffen werden, gab es Spitzenholzzahlen zu vermelden. Galt es möglichst viele Kegel abzuräumen, traf man plötzlich nur noch die außenstehenden Kegel.

 

Fahrradfahren im Wasser eröffnet ganz andere Möglichkeiten als an Land. Im Therapiebecken der Vinzenz Klinik erlebten wir eine abwechslungsreiche, aber anstrengende Übungseinheit beim Aqua-Cycling. Übungsleiterin Friederike Fausel ließ uns auf den im Wasser stehenden Fahrrädern Übungen ausführen, deren Vielfalt und Abwechslung alle Muskel- und Körperregionen ansprach. Während die Beine ständig in Bewegung sind und gegen den Wasserwiderstand antreten müssen, sind mit dem Oberkörper Übungsformen möglich, bei denen der Wasserauftrieb genutzt werden kann. Unterschiedliche Lenk- und Sitzpositionen bieten variantenreiche Abwechslung. 

 

Zum ersten Mal spielten wir Boccia auf der Boule-Bahn im Bad Überkinger Kurpark. Dieses Spiel, dessen Ziel es ist, die größere Spielkugel möglichst nah an die kleinere Zielkugel zu platzieren, verlangt Geschick und Gefühl. Wir bildeten 3 Mannschaften mit je 3 Spielern und ein Sportkamerad fungierte als Schreiber und Schiedsrichter, der die oft knappen Abstände, genau mit dem Meterstab abmaß. Dieses, für die meisten eher ungewohnte Spiel, machte allen großen Spaß und wir werden es in künftige Sommerprogramme regelmäßig einbinden.

 

Zum Abschluß des Sommerprogramms gewöhnten wir uns mit einem Tischtennisturnier bereits wieder an die Turnhalle.

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