Abwechslungsreiches Sommerprogramm

Im Sommerhalbjahr verlassen wir die Turnhalle, bewegen uns in der Natur und decken eine breite Palette von Sportarten und Bewegungsmöglichkeiten ab. Das bringt viel Abwechslung mit sich und manchmal auch neue Erfahrungen. Wir verbinden Bewährtes mit neuen Elementen und erreichen damit viel Abwechslung.

Die erste Übungseinheit hatten wir optimal geplant. Wir besuchten das Thermalbad in Bad Ditzenbach. Therapeutin Friederike Fausel, von der Vinzenz Klinik, brachte uns mit Aqua Fitness und Aqua Rücken Fit ins Schwitzen, während draußen strömender Regen herunterging. Im warmen Außenbecken des Thermalbades genossen wir die Entspannung, umgeben von Nebelschwaden.

 

 

Tolle Aussichten bei Wanderung zur Kuchalb

Die äußeren Bedingungen konnten nicht besser sein bei unserer Abendwanderung zur Kuchalb. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten für gute Stimmung bei den 8 Wanderkameraden. Der Aussichtspunkt auf dem Hohenstein war nach einer Stunde erreicht. Ein phantastischer Blick über das Filstal bis hinab auf die Filder bot sich uns dar. Jetzt waren die Heimatkundler gefragt, um die unter uns liegenden Ortschaften und Höhenzüge richtig zu benennen. Leichter taten wir uns damit am Aussichtspunkt Maierhalde, wo eine Orientierungstafel die Örtlichkeiten des Lauter- und Remstals erläutert. Beeindruckt waren wir von den Flugkünsten mehrere Hobbypiloten mit ihren Modellflugzeugen, die gewagte Flugmanöver am Abendhimmel zeigten. Bei der Einkehr in den „Kuchalber Stuben“ stießen vier weitere Kameraden zur Wandergruppe hinzu und gemeinsam genossen wir die urschwäbischen Vesper vom Backsteinkäs bis zum Wurstsalat und der Bratwurst mit Kartoffelsalat.

Der Abstieg nach Kuchen wurde von einem phantastischen Sonnenuntergang begleitet, der glutrote Farben an den Horizont zauberte. Kurz nach Einbruch der Dämmerung hatten wir unsere Heimat wieder erreicht und uns 2 ½ Stunden in der Natur bewegt.

Nachlassendes Interesse an manchen Aktivitäten

Während die Wanderung zum Wasserberg, die Nordic Walking Übungseinheiten, das Aqua Cycling oder das Minigolfturnier auf großes Interesse stießen, ließen die Teilnehmerzahlen bei anderen Aktivitäten merklich nach. Beim Circle Training auf dem Sportplatz Espan waren nur 4 Teilnehmer anwesend, weshalb man sich zur Absage entschloß. Schade, denn Herbert Bönsch hatte sich in der Vorbereitung ebenso viel Mühe gegeben, wie Eugen Operchalski, der das Volleyballfeld aufgebaut hatte. Erstaunlich, daß sich die Reihen auf der Clubhausterrasse, beim abendlichen Ausklang, wieder füllten. Führte man dieses Phänomen noch auf die außergewöhnlich hohen Temperaturen zurück, waren beim Tennisturnier auch nur noch 7 Kameraden dabei, ebenso wie bei der Fahrradtour durch Roggen- und Lautertal. Auch hier durfte man feststellen, daß am gemütlichen Ausklang wieder mehr Kameraden teilnahmen. Das geplante Fußballgolf, das von Ingo Schwind vorbereitet und gebucht worden war, wurde kurzfristig wegen zu geringer Anmeldungen abgesagt. Es steht selbstverständlich jedem einzelnen frei, an den Events teilzunehmen oder nicht und neimand wird zu etwas gezwungen. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn Einzelne im Sommer sportlich weniger aktiv sein wollen und eher die gemütlichen und kameradschaftlichen Aspekte bevorzurgen.

Es wäre jedoch wesentlich ehrlicher und effektiver, bereits bei der Planung  sein Desinteresse zu bekunden. Einiger Zeitaufwand, Telefonate und e-mails hätten den Organisatoren erspart werden können.

In der Nachbetrachtung werden wir die Erkenntnise aufbereiten und fürs nächste Jahr die richtigen Schlüsse ziehen.

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