Wir bleiben daheim - aber in Kontakt

Wochenbrief informiert über Interessantes und Wissenwertes

Während der Kontaktbeschränkungen können wir uns nicht mehr zum Sport treffen. Nicht nur die gemeinsamen sportlichen Betätigungen ruhen, sondern auch die Pflege sozialer Kontakte. Gerade wir älteren Sportkameraden wollen vorbildlich handeln und nehmen die aktuellen Einschränkungen sozialer Kontakte sehr ernst und befolgen sie. Trotzdem wollen wir, unter den gegebenen Umständen, dafür sorgen, daß wir unsere Gemeinschaft erhalten und mit Leben füllen. Unsere Hallensaison fand leider ein abruptes Ende. Die letzten 7 Übungseinheiten fielen den Kontaktbeschränkungen zum Opfer.  Wann wir in unser Sommerprogramm einsteigen können, ist derzeit leider auch ungewiß. Aber das sollte uns nicht davon abhalten, Pläne zu schmieden, um nach Rückkehr zur Normalität, unseren Sport und unsere geselligen Treffen wieder aufzunehmen. Bis es soweit ist, wollten wir uns zwar nicht persönlich treffen, aber in Kontakt miteinander bleiben. Wir beklagen gelegentlich mangelnde Kommunikation und haben sie intern mitunter angemahnt. Wir wollten sie, gerade jetzt, im eigenen Kreis pflegen. Ein Sportkamerad hatte die innovative Idee, uns gegenseitig über einen „Wochenbrief“ auszutauschen. Jeder von uns hat Informationen zu spannenden Themen, die auch die anderen interessieren könnten. Diese Informationen werden per e-mail versendet und von einem Sportkameraden zentral gesammelt und zu einem „Wochenbrief“ zusammengefasst, der dann an alle verteilt wird. Wie erleben wir derzeit unseren Alltag? Welche Ratschläge aus gemachten Erfahrungen kann man teilen? Was macht man als Ersatz für Gymnastik und Volleyball? Welches tolle, interessantes Buch kann man empfehlen? Tipps für Wander- und Fahrradstrecken, zur Gartenarbeit oder zum Heimtraining – all diese Erfahrungen können wir teilen, mit Fotos untermalen und schon mal Gesprächsstoff sammeln für künftige Diskussionsrunden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der erste Wochenbrief wurde als Pilotversuch gestartet. Die Initiatoren berichteten über ihren handwerklichen Einsatz zur Aufrechterhaltung künftiger sportlicher Aktivitäten, über die Eigenproduktion von Desinfektionsmittel aus „Vorlauf“ aus der Schnapsdestillation gemischt mit Rasierwasser oder erinnerten an den dritten Todestag eines unvergessenen Sportkameraden. Beide Übungsleiter brachten sich mit Bewegungsvorschlägen ein. Jeder einzelne war herzlich eingeladen das Projekt mit Leben zu füllen. Wir wollten zusammen halten und uns den Umständen flexibel und ideenreich anpassen. Ein paar wenige Optimisten trotzten dem allgemeinen Stillstand und beteiligten sich, allen Widrigkeiten zum Trotz, aktiv an der Gestaltung. Leider scheint die Mehrzahl der Kameraden jedoch durch die aktuelle Situation gehemmt zu sein und hält sich zurück. Nach 3 Ausgaben mussten die Initiatioren feststellen, daß es ihnen nur in sehr bescheidenem Umfang gelungen ist, die Mitglieder von „Auf“ für dieser Mitmachaktion zu gewinnen. Aber ohne Mitmacher fehlt ein wichtiges Element. Nach 3 Ausgaben wurde der Versuch der virtuellen Kommunikation eingestellt.

 

 

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