Gemütlicher Ausklang nach den Übungseinheiten

Nach den Übungseinheiten ist es liebgewordene Gewohnheit, im Turnerstüble der Schwimmbadturnhalle zusammen zu sitzen. Häufig stoßen dann auch Kameraden dazu, die sich verletzungsbedingt oder wegen anderer Verhinderungen eine kleine Auszeit vom Sport gönnen. Oft reichen die Sitzplatzkapazitäten gerade noch aus und es herrscht gemütliche Enge.

 

Nach dem Ausscheiden des langjährigen Pächterehepaares Baumann, am Ende der letzten Hallensaison, war die Nachfolgeregelung zunächst ungewiß. Als ein Nachfolger gefunden wurde, trat er wenig überzeugend auf und beendete vor dem Start der neuen Hallensaison wieder seine Tätigkeit. Unterschiedliche Überlegungen wurden angestellt, wie wir unseren geselligen Ausklang sicherstellen können. Die örtliche Gastronomie bietet nur begrenzte Möglichkeiten. Der Montag wird vielfach als Ruhetag genutzt. Wir hatten auch keine große Lust, nach dem Sport noch einen späten Ortswechsel vorzunehmen. Es war und ist uns ein besonderes Anliegen, die vereinseigenen Einrichtungen zu nutzen. Schließlich fanden wir auch für dieses Problem eine pragmatische Lösung. Wirtschaftsführer Manfred Wieland unterstützt uns tatkräftig bei der Bereitstellung von Getränken und der erforderlichen Logistik. Auf diese Weise kommt unser Umsatz der Vereinskasse zugute. Ein stärkendes Vesper besorgen wir selbst. An jedem Übungsabend übernimmt ein anderer Sportkamerad die Organisation. So durften wir uns über deftigen Wurstsalat in unterschiedlichen Variationen, schwäbische Dosenwurt, warmen Fleischkäse im Brötchen, heiße Würstchen, frische Schinkenwurst, belegte Brötchen oder Butterbrezeln und Landjäger freuen. Zum Selbstkostenpreis genießen wir die bisher nicht gekannte Vielfalt unseres Speiseplans.

Der eine oder andere Sportkamerad nutzte die Gelegenheit, anläßlich seines Geburtstages, die gesamte Truppe zum gemeinsamen Essen einzuladen und mit kleineren Schmankerln zu verwöhnen. Sogar das traditionelle Weihnachtsessen, mit ofenfrischem Fleischkäse, schwäbischem Kartoffelsalat und roten Wecken fand, wie gewohnt, statt. Am Rosenmontag überraschten 2 Kameraden mit klassischen Kutteln, allerdings auf ungarische Art. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Innereien sind wohl doch nicht jedermanns Sache, Faschingstradition hin oder her. Die alternativ angebotenen Landjäger fanden da mehr Zustimmung. Anläßlich der närrischen Tage wurde sogar das Turnerstüble mit Faschingsdekoration geschmückt und so fand auch dieses einmalige Experiment einen guten Abschluß. 

Einmal mehr zeigt sich, was man bewegen kann, wenn man zusammen steht und sich solidarisch in den Dienst der Gemeinschaft stellt. An fast jedem Übunsabend war für Kalorienausgleich gesorgt. 16 Mitglieder brachten ihre Ideen ein und versorgten uns mit kulinarischer Vielfalt. Der Aufwand ist zwar ohne Wirtsleute größer geworden, aber er läßt sich bewältigen. Vielleicht strebt die Vereinsleitung eine langfristige Lösung an. Schließlich sind wir nicht die Einzigen, die von einer guten und professionellen Bewirtung profitieren würden. Bis zu einer besseren Lösung werden wir an unserem erfolgreichen Konzept der Selbstversorgung festhalten.

 

 

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