Abschied von Gerhard Deschler

Wenn wir uns in naher Zukunft wieder zum Sport treffen dürfen, wird einer in unserer Mitte fehlen. Unser Sportkamerad und Freund Gerhard Deschler hat uns am 19.02.21 für immer verlassen. Wir wußten um seine Krankheit und doch fällt es uns schwer zu begreifen, daß er nicht mehr unter uns sein wird. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, Tochter und Mutter.

Mehr als 50 Jahre gehörte Gerhard dem FTSV an. Als Jugendlicher begann er mit dem Fußballspiel seine sportliche Karriere und blieb diesem Sport bis zur Seniorenabteilung treu. Seine Verbindung zum Fußballsport riss auch nach der aktiven Karriere nie ab. Es gab kaum ein Spiel unserer Fußballer, ob im Ankenstadion oder auswärts, das er nicht besuchte.

Im Jahr 2012 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern von „Aktiv und Fit“ und versäumte seither keine Übungsstunde.

Gerhard war ein stiller, zurückhaltender und aufmerksamer Zuhörer. Es drängte ihn nie ins Rampenlicht oder zur Übernahme offizieller Ehrenämter. Aber er wirkte überdurchschnittlich aktiv am Vereinsleben mit. Wo immer es einer helfenden Hand bedurfte, war Gerhard zur Stelle. Jahrzehntelang unterstützte er bei der Organisation und Durchführung von Vereinsveranstaltungen. Besonderes Talent entwickelte er im Bereich der Wirtschaftsverwaltung. Bis zuletzt sah man ihn immer wieder in der Küche der Schwimmbadturnhalle im Einsatz. Innerhalb unserer Sportgruppe war er einer der eifrigsten freiwilligen Helfer, etwa bei der Turnhallenrenovierung, beim Stuhlprojekt bei der Clubhausrenovierung oder den zahlreichen Aufstuhldiensten für Vereinsveranstaltungen. Es brauchte nie eines äußeren Anstosses oder Auftrags. Für ihn war es eine Selbstverständlichkeit, sich für das Vereinswohl einzusetzen. Ohne großen Aufhebens und von vielen unbemerkt, umrundete er mit dem Unkrautstecher das Turnhallengelände und rückte dem Wildwuchs zu Leibe. Mehrere Jahre verwaltete er zuverlässig den Einzug der Teilnehmergebühren unserer Sportgruppe.

Als seine körperlichen Kräfte nachließen, mußte er gelegentlich auf die aktive Teilnahme am Sport verzichten. Trotzdem ließ er sich nicht nehmen, beim abschließenden geselligen Ausklang unter uns zu weilen und die Geselligkeit zu pflegen. Er wird uns fehlen, als Freund, Sportkamerad und Wegbegleiter. Es bleibt die dankbare Erinnerung an viele gemeinsame Erlebnisse und an einen liebenswürdigen und geachteten Menschen.                      

 

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