7. Hallensaison bei AuF

Vielfalt und Abwechslung am Montagabend

Für die überwiegende Mehrzahl unserer Sportkameraden ist der Montagabend fester Bestandteil im wöchentlichen Terminkalender. Man freut sich auf ein vielseitiges und abwechslungsreiches Sportgramm und die Begegnung mit Gleichgesinnten.

Am 01. Oktober starteten wir in die 7. Saison seit Gründung der Sportgruppe „Aktiv und Fit“. Unser Konzept hat sich bewährt und noch nichts an Anziehungskraft verloren.  Von den 16 Gründungsmitgliedern, die am 26.09.12 beschlossen, ein abteilungsübergreifendes Sportangebot einzuführen, sind immer noch 14 Sportkameraden dabei. Sie erhielten im Laufe der Zeit Zuwachs auf aktuell 20 sportlich aktive Männer im Alter von 49 – 75 Jahren, die regelmäßig die Übungseinheiten besuchen. Von Oktober bis April betreuen uns unsere bewährten Übungsleiter Heiner Maurer und Andreas Schneller, die in wöchentlichem Wechsel, ihre Schwerpunkte auf Sport für Lebensältere legen. Altersgerechte Bewegungsprogramme mit Aufwärmspielen, Körperkoordination, moderates Ganzkörpertraining, Kraft- u. Ausdauertraining, Gehirn- u. Gedächtnistraining, Gesundheits- u. Präventionssport und Rückenschule werden in vielseitigen Facetten mit abwechslungsreichen Inhalten vermittelt. Die 45 – 60 Minuten dauernden Trainingsabende werden durch ein ca. 1 stündiges Volleyballspiel abgerundet. Neben dem Sport dienen unsere wöchentlichen Treffen der Pflege sozialer Kontakte, Geselligkeit und Kameradschaft und dem Austausch von Meinungen. Manchmal geht es hoch her im Turnerstüble. Unterschiedliche Haltungen zu aktuellen Themen aus Sport, Politik oder des Vereinslebens stoßen aufeinander und werden kontrovers diskutiert. Diese gelebte Vielfalt eint die Truppe und sorgt für Abwechslung und Freude am Gemeinschaftserlebnis. 

In den ersten 6 Wochen hat uns ausnahmslos Andreas Schneller betreut. Unser zweiter Übungsleiter Heiner Maurer stieß nach erfolgreicher Reha Mitte November wieder zu uns. Andy Schneller stellte bei seinen ersten Übungseinheiten den Umgang mit unterschiedlichen Sportgeräten auf unterschiedlichen Ebenen in den Mittelpunkt. Einen Gymnastikball mit der einen Hand und gleichzeitig einen Tennisball mit der anderen Hand zu prellen, erfordert Geschick und Konzentration. Prellt man den einen Ball und wirft den anderen gleichzeitig hoch, werden unterschiedliche Ebenen überwunden. Kommt dann noch eine Frisbeescheibe ins Spiel auf der der eine Ball jongliert wird, während der andere geprellt oder hochgeworfen wird, verrichten Körper und Geist Hochleistungen. Balancieren auf einem Bein hört sich recht einfach an, doch sobald man dabei die Augen schließt, wird man plötzlich instabil und wacklig. Versucht man diese Übung dann auf einer Turnmatte, ist auch der Untergrund nicht mehr stabil und eine einfache Übung erfordert höchste Konzentration und Körperbeherrschung.

Heiner Maurer verlangte uns volle Konzentration ab mit unterschiedlichen Bewegungsformen auf Schwedenbänken bei gleichzeitigem Prellen oder Hochwerfen von Gymnastikbällen. Auch hier sind das optimale Zusammenwirken von Körper und Geist Ziel der anspruchsvollen Übungen.

Pezzibälle, Medizinbälle, FlexiBars, Gymnastikreifen und Steppbretter boten an den bisherigen Trainingsabenden weitere Möglichkeiten, unterschiedliche Körperpartien anzusprechen und die Übungen abwechslungsreich zu gestalten. Neu war für uns, daß man sogar Wäscheklammern als Sportgeräte nutzen kann. Manche Abläufe sind lieb gewordene Routine, andere bergen spannende und neue Herausforderungen. Zum Abschluß ist so manches Stöhnen und Ächzen zu vernehmen, wenn die im Alltag wenig beanspruchten Muskelpartien, Sehnen und Nervenstränge gedehnt werden.

Kurzum – auch im 7. Jahr wird es uns nicht langweilig.

 

 

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